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"Elektromobilität - die neue Branche der Zukunft..."

Datum: 02.08.2014 | Von: AB

Elektromobilität - was passiert aktuell?

Die Nachfrage nach Elektroautos von gewerblichen Kunden ist nach wie vor niedrig. Grund sind hohe Preise und niedrige Restwerte. Dennoch machen es Großunternehmen vor, dass ein Einstieg in die Elektromobilität möglich und nötig ist. Vielleicht haben die Zweifler einfach noch nicht mit eingerechnet, dass es den Strom für die Elektroautos an einigen Stellen sogar kostenlos gibt.


Kurznews Elektromobilität

1. SAP ist Vorbild bei der Nutzung der Elektroautos

SAP gehört zu den größten deutschen Anbietern für Computerprogramme. Innovation ist in diesem Unternehmen also Pflicht und das zeigt sich auch im Umgang mit dem Thema Elektromobilität. Derzeit besitzt der SAP-Konzern rund 22.000 Dienstfahrzeuge. Bis zum Jahr 2020 sollen mindestens 4.400 davon durch ein Elektroauto ersetzt werden.

Das in Walldorf (Baden-Württemberg) ansässige Unternehmen beschäftigt aktuell rund 66.000 Mitarbeiter. SAP zeigt Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Umwelt, nicht nur bei der Nutzung von Elektroautos. Auch der für die Büros benötigte Strom wird konsequent aus umweltfreundlichen Quellen bezogen. Außerdem arbeitet SAP an der Entwicklung innovativer Steuersysteme für Elektroautos, die dann gleich an den eigenen Firmenwagen getestet werden könnten.

2. Weimar verschenkt den Strom für Elektroautos

Die thüringische Stadt Weimar möchte für ihre Bewohner und Gäste den Umstieg auf Elektrofahrzeuge besonders lukrativ machen. An einigen Stellen gibt es Stromtankstellen, die kostenlos genutzt werden können. Praktischerweise gibt es genau diese Anschlüsse zum Aufladen von Elektroautos auch im größten Einkaufszentrum von Weimar, dem Atrium. Die Stadtväter gehen mit ihren Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität sogar so weit, dass sie eigens für diese Gratis-Stromtankstellen unübersehbare Wegweiser aufgestellt haben.

Für das Projekt haben sich die Betreiber des Einkaufszentrums, die Stadtverwaltung von Weimar und die lokalen Stadtwerke gefunden. Die Chefin der Stadtwerke Weimar sieht die Notwendigkeit, die Elektromobilität kräftig voranzutreiben. Dass das gleichzeitig auch eine gute Möglichkeit der Werbung für die Stadtwerke Weimar ist, wird dabei (fast) zur Nebensache.

3. Die Kostendebatte bei den Elektroautos

Zu Beginn wurden die Elektroautos meistens abgelehnt, weil die Anschaffungskosten zu hoch waren. Doch inzwischen gibt es einige Modelle, deren Preise sich durchaus im verträglichen Rahmen bewegen, wie folgende Beispiele beweisen:

  • Smart Fortwo ED = 20.000 Euro
  • Renault Zoe = 20.000 Euro
  • VW Golf E = 30.000 Euro

Nun haben die Zweifler an den Elektrofahrzeugen ein anderes Argument aus dem Schubkasten geholt: E-Autos würden sich vor allem deshalb für Unternehmen nicht lohnen, weil ihre Restwerte dafür viel zu niedrig sind.

Konkrete Marktdaten zu den Restwerten von Elektroautos gibt es noch nicht, aber trotzdem ist sich Uwe Seitz von Semase sicher, dass es genau so ist. Das erhöht die Kosten für die Elektromobilität bei den Unternehmen erheblich. Wie Seitz scheinen viele Unternehmer zu denken, denn nach einer VCO-Studie denken gerade einmal acht Prozent der befragten Firmen über einen zumindest teilweisen Umstieg auf Elektroautos als Firmenwagen innerhalb der nächsten beiden Jahre nach.

 

Quellen:

http://www.portal-21.de/elektromobilitaet/artikel/e-fleet-sap-will-jeden-fuenten-firmenwagen-zu-elektroauto-machen-062686682/

http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/Gratisstrom-fuer-Elektroautos-in-Weimar-46766385

http://www.firmenauto.de/restwerte-von-elektroautos-stromer-hinken-dieseln-hinterher-6559186.html 

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