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"Elektromobilität: innovative Fahrzeuge & Speichertechnologien in der Branche der Zukunft..."

Datum: 02.10.2015 | Von: Thomas Grübel, GOVECS GmbH

Jetzt oder nie: Es ist Zeit für die Antriebswende (Kopie 1)

Die Holzhammer-Methode wirkt in aller Regel. Nachhaltig. Sie ist aber auch recht schmerzhaft. Deutschlands Politik scheint ganz vernarrt zu sein in den Weckruf der rustikalen Art. Erst dann denkt sie darüber nach, Altes abzulegen und Neues zu beginnen. Es lebe der Diesel, es darbe der Stromer.


Thomas Grübel, Geschäftsführer GOVECS GmbH

Die Zukunft aktiv zu gestalten, ohne Katastrophen als Impulsgeber abzuwarten, scheint keine deutsche Tugend zu sein. Aber wir sind pünktlich. Beim Zahnarzt. Völlig verschlafen hat die Bundesregierung den richtigen Zeitpunkt, Verbraucher und Industrie mit sanftem Druck in die Zukunft zu führen.

Fahrzeuge mit alternativen Antriebstechnologien sind auf unseren Straßen viel zu selten, wenn man bedenkt, wie viele Tausende der mobilen CO2- und Lärm-Produzenten durch emissionsfreie vier- und zweirädrige Gefährte das Leben in der Stadt heute schon entlasten könnten. Doch viel zu lange hat sich die Politik auf die inszenierte Vormachtstellung der Automobilindustrie verlassen, zukunftsfähige Antriebe kleingehalten, um die vermeintliche Schlagkraft der nationalen Automobilgiganten nicht zu gefährden.

Sprechen wir von der Zukunft des Verkehrs, geht es nicht nur um die Frage, welche Kraft einen Motor antreibt, auch wenn sie die wichtigste ist. Dazu gehören ebenso Aspekte wie zum Beispiel die, wie wir den täglichen Stau, die Parkplatznot zugunsten einer höheren Agilität des Individualverkehrs in den Griff bekommen.

Das Ausmaß der Krise von Volkswagen wird vielleicht erst in Jahren sichtbar sein, wie sehr das Label "Made in Germany" leidet. Relativ bald werden die Mitarbeiter des Autoriesen die volle Wucht des Skandals zu spüren bekommen. Und das sind, um im Bild zu bleiben, die Schmerzen der Holzhammer-Methode, der politischen Kurzsichtigkeit. Das ist nicht akzeptabel.

Umso wichtiger ist es, jetzt in einen Neuanfang zu investieren. Konkurrenzfähig wird die Automobilnation Deutschland nur, wenn sie ihren Fokus auf zukunftsorientierte Antriebstechniken wie die Elektromobilität und neue Konzepte setzt. Hier hinkt die Bundesrepublik im internationalen Vergleich weit hinterher.

Ihre Wunschrolle des Technologieführers ist tatsächlich nicht mehr als die Position des Mitläufers. Will Deutschland vorneweg laufen, muss gehandelt werden. Der Aktionskatalog ist seit Jahren bekannt, liegt auf dem Tisch. Bitte aufschlagen und umsetzen.

Es scheint, als ließe sich die Bundesregierung nur durch massive Erschütterungen zum Wandel bewegen. Ohne die Atom-Katastrophe von Fukushima würden wir wohl noch heute auf die jahrzehntelang geforderte Energiewende warten. Wenn sich irgendetwas Positives aus dem VW-Skandal ziehen lässt, dann die Hoffnung, dass sie bald kommt, die Antriebswende. Das gilt für Kraftfahrzeuge und Politiker gleichermaßen.

Thomas Grübel,
Geschäftsführer GOVECS GmbH

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Über die GOVECS GmbH

Die GOVECS GmbH mit Sitz in München entwickelt und produziert Elektroroller nach neuesten technologischen Standards, die urbanes Design, innovative Technik und höchste Sicherheit vereinen. Darüber hinaus ist das 2009 gegründete Unternehmen etablierter Original Equipment Manufacturer (OEM) und wird weltweit für Beratungs- und Ingenieursleistungen beauftragt. Das eigene hochmoderne Entwicklungszentrum befindet sich in Breslau, Polen. Zu den wichtigsten Absatzmärkten zählen die Benelux-Länder, Deutschland, Frankreich und Spanien.

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